Saison 2016/17

SC Herford – TBV Lemgo 6:1 (2:1) – Rien ne va plus

Nichts lief am letzten Spieltag für die U19 im Spiel gegen den SC Herford zusammen und so setzte es am letzten Spieltag eine deftige Niederlage.

Der SC präsentierte sich wesentlich griffiger in den Zweikämpfen und zielstrebiger beim Torabschluss. Verfehlten die Distanzschüsse noch den von Leon Schmidt gehüteten Kasten, so konnte er mit schnellen Reflexen weitere Chancen vereiteln. Überraschenderweise dann die Lemgoer Führung durch Mehmet Yavuz (13. Min.) der einen „kapitalen Bock“ des Herforder Keepers dankend annahm und den Ball locker einschieben konnte. In der 34. und 42. Min. produzierten dann die TBV Spieler Hagemann und Schormann mit riskanten Dribblings völlig unnötige Ballverluste am eigenen Strafraum und lud den SC zum Toreschießen ein, mit einem 2:1 Rückstand ging es in die Halbzeit.

Zehn starke Anfangsminuten reichten dann für die Heimmannschaft aus um mit drei weiteren Treffern das Ergebnis auf 5:1 aufzustocken. Anschließend traten die Herforder den Lemgoern mehr Spielanteile ab jedoch vermochten es die TBV Spieler nicht, einen dauerhaften Druck auf den Gegner auszuüben geschweige denn gefährliche Torraumszenen zu kreieren. Die Herforder stellten in der 88. Min. über einen Konter den 6:1 Endstand her. Für die Lemgoer reicht es in der Endabrechnung für den 7. Tabellenplatz. Dem scheidenden Trainer Andreas Hoffmann wünscht das TBV-Team für seine Zukunft alles Gute und verabschiedet sich in die „Sommerpause“.

 

 

TBV Lemgo – VfL Hiddesen 5:2 (2:0) – Derby-Heimsieg

Unnötig spannend machten es die Lemgoer U19 im Spiel gegen den VfL Hiddesen als sie innerhalb weniger Minuten den Gegner, nach einem in Sicherheit wiegenden 3 Torevorsprung, mit zwei vermeidbaren Treffern herankommen ließen.

Beide Mannschaften kamen gut in die Partie und mit dem pünktlich zum Anpfiff aufhellenden Sonnenschein wurde schnell ersichtlich das die U19 die „Schmach von Espelkamp” ausmerzen wollten.

Aber auch der Gast spielte munter mit, versuchte über die gesamte Spielzeit seine Offensive mit lang aus der Abwehr herausgeschlagenen Bällen in Szene zu setzen. Die Lemgoer versuchten es dagegen vornehmlich mit Kombinationsfußball und musste schon früh den Ausfall von Roman Sprick (8. Min.), zog sich eine Mittelfußverletzung zu, kompensieren. Der auf die Position aufrückende Chris Kidiata machte seine Sache ebenso gut wie der fortan verteidigende Joel Schmidt. In der 15. Minute wurde Louis Hagemann auf die Reise geschickt, den innerhalb des Strafraumes eroberten Ball folgte ein Foul des übermotivierten Verteidigers. Den fälligen Elfer verwandelter er sicher und nur zwei Minuten später setzte sich Alan Namo energisch im Zweikampf durch und lupfte zum 2:0 ein. Diese beiden Treffer zeigte Wirkung bei den Gästen und der heimische TBV kontrollierte weitestgehend das Geschehen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit versuchten die Hiddeser mehr Druck aufzubauen wurden aber in der 60. Min. kalt erwischt als Hagemann einen Sololauf von der Mittellinie zum 3:0 vollendete. Ließ sich die TBV Riege im Anschluss zu einem „Sommerkick“ verführen, schloss der VfL mit 2 Distanzschüssen unverhofft zum 2:3 auf. Die Lemgoer besannen sich nun ihrer Stärken, formierten und engagierten sich wieder besser und Alan Namo reagierte schnell als der Torwart im Aufbauspiel patzte, schlenzte mit Außenrist das Spielgerät ins Tor. Das Endergebnis von 5:2 resultierte von einem Querpass den Juan Namo auf Hagemann legte, selbiger sich fummelnd-taumelnd in den 16’er eindrang und aus dem Gewühl heraus mit der „guten alten Picke“ einen effektiven Abschluss herstellte.

Den 7. Tabellenplatz ist der U19 nicht mehr zu nehmen und bei einem möglichen Erfolg am letzten Spieltag in Herford könnte, wenn parallel Mastbruch gegen Wellensiek verlieren würde, ein weiterer Tabellenplatz gutgemacht werden.

 

 

Preußen Espelkamp – TBV Lemgo 5:1 (2:0) – Ohne Einstellung – ohne Bereitschaft – kein Erfolg

Die Lemgoer U19 bekam bei ihrem Angstgegner, wie im Hinspiel auch, fünf Gegentreffer eingeschenkt und konnte zu keiner Zeit den ums „überleben kämpfenden Gastgeber“ Paroli bieten.

Während die Preußen mit Laufbereitschaft ihre limitierten technischen Fähigkeiten kaschierten reichte dieser Basic aus um die leidenschaftslosen und launischen „11 Lemgoer Diven“ bis auf die Knochen zu blamieren.

Bereits nach 6. Min. die Führung und mit einem Strafstoßtreffer in der 23. Min. stellte die Heimmannschaft auf 2:0. Während die Lemgoer in ihren Aktionen zu behäbig und im Aufbauspiel viel zu viele Fehler produzierten war das einfach strukturierte Preußen-Spiel effektiv und ausreichend um die Defensive auseinanderzunehmen.

Auch die aufmunternde Halbzeitansprache verpuffte, mit dem Gegentreffer drei in der 52. Min. ergaben sich die TBV U19 ihrem Schicksal, lediglich ein Torschuss von Louis Hagemann sorgte für Ergebniskorrektur an diesem sonnig-warmen Spieltag, an dem nur eine Mannschaft am Spiel teilgenommen hat.

 

 

SG FA Herringhausen/Eickum – TBV Lemgo 2:6 (0:2) – Schlampige Einstellung

Die Lemgoer gewannen beim Tabellenletzten deutlich, mussten sich aber am Ender der Partie die Frage stellen lassen warum die eindeutlichen Traineranweisungen nur unzureichend umgesetzt wurden.

Hatte die U19 in der ersten Hälfte ein Chancenübergewicht mit 3 Pfostentreffern und unzähligen unplatzierten Distanzschüssen zu verzeichnen, so musste aber auch der TBV Keeper Leon Schmidt zweimal prächtig parieren als die heimischen Herringhausener gefährlich konterten.

Alan Namo (41. Min.) erlöste mit einem schönen Drehschuss, eine Direktabnahme nach Flanke von Chris Kidiata die TBV Elf. Aus 11m schlug der Ball unhaltbar ein und die Ladehemmungen schienen abgelegt zu sein als in der 43.Min ein Schuss von Louis Hagemann viele Abwehrbeinpaare passierte und dadurch eine beruhigenden 2:0 Halbzeitführung heraussprang.

Schwunghaft kombinierten sich die Lemgoer zu Beginn der 2. Halbzeit vor das gegnerische Tor, ließen aber die notwendige Präzision beim Torabschluss vermissen. Die Gastgeber spielten nun mutiger nach Vorne und nutzen eine Unachtsamkeit im Lemgoer Aufbauspiel zum Anschlusstreffer (52. Min.). Postwendend (53.Min.) stellte Hagemann den Zweitorevorsprung wieder her, jedoch legten die Lemgoer im Anschluss eine extrem launische Spielweise an den Tag und nötigten Torhüter Schmidt bei einigen Aktionen Kopf und Kragen zu riskieren. Trainer Andreas Hoffmann kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, „verspielte und verrannte“ sich sein Team zusehens und erst als die Herringhäuser in der 71. Min. auf 2:3 verkürzten, rissen sich die Lemgoer Spieler wieder zusammen und schraubten durch Namo (74.Min.), Batuhan Kocak (83. Min) und Hagemann (88.Min.) das Ergebnis „standesgemäß“ in die Höhe.

Im nächsten Spiel gegen Preußen Espelkamp gilt es für die Lemgoer die „Schmach aus dem Hinspiel“ zu tilgen. Sollten sich die U19 an ihre spielerischen Qualitäten erinnern ist ein weiterer Sieg in Reichweite.

 

 

SV Höxter – TBV Lemgo 1:4 (0:3) – Rückenwind

Durch eine konzentrierte und disziplinierte erste Halbzeit legte die U19 bei ihrem Gastspiel beim SV Höxter den Grundstein zum Erfolg.

Wie auch schon im Spiel gegen Jerxen boten die Lemgoer in der Defensivarbeit wenig Angriffsfläche und erstickten die Angriffsbemühungen der Höxteraner schon im Keim. Nach anfänglichem Abtasten eröffnete Hagemann mit einem Schuss aus 8m, der noch knapp am Pfosten vorbeirutschte (8.Min.), die Offensivbemühungen aber auch Jan Rösener musste in der 9.Min. sein Können zeigen und einen Höxteraner Distanzschuss entschärfen. Die TBV Riege nahm Fortan das Heft in die Hand und die beiden „6er“, Marvin Fuchs und Laurin Sasse, verrichteten dabei ganze Arbeit. Nicht nur das Beide die Zentrale abriegeln konnten und die Abwehrreihe fast zur Arbeitslosigkeit verurteilten, waren sie auch Initiatoren für das Umschaltspiel. Das erste Lemgoer Tor resultierte in der 25. Min. aus einem Eckstoß. Den abgewehrten Ball brachte Nicklas Haupt zurück in den 16m Raum und Alan Namo verlängerte auf Mehmet Yavuz, der umsichtig und uneigennützlich den Ball auf Batuhan Kocak passte und selbigen keine Mühe hatte aus 7m zum 0:1 zu vollstrecken.

In der 28.Min machte sich Laurin Sasse den stark böigen Rückenwind mit einem 25m Hammer zu nutzen, feuerte einen „Knuckleball“ ab und die instabile Flugbahn ließen dem Keeper keine Chance für eine Abwehr – ein Traumtor zum 0:2.

Nur weitere 3 Zeigerumdrehungen später leitete Hagemann mit einem Pass auf Niklas Haupt einen blitzgescheiten Konter ein, die von Haupt aufgelegte Vorlage nahm Hagemann dankend an und drückte mit dem 3. TBV Tor die Lemgoer Überlegenheit aus. Haupt hatte in der 35.Min. die Chance das Ergebnis weiter aufzustocken, sein Abschluss wurde jedoch vom Keeper entschärft.

Zu Beginn der zweiten Hälfte ließen die Lemgoer die Zügel schleifen und die heimischen Höxteraner kamen nach einem Standard in der 55. Min. zum überraschenden Anschluss. Die TBV U19 nahm fortan wieder Tempo auf und kam in der 63.Min. zu einem weiteren Torerfolg, hierbei überzeugte die exzellente Schusstechnik von Louis Hagemann der aus vollem Lauf das Spielgerät im Torknick zum 1:4 unterbringen konnte. Weitere Chancen um das Ergebnis weiter in die Höhe zu treiben wurden leichtfertig vergeben und so blieb es bei 4 auswärts geschossenen Toren. Mit diesem Sieg wurde sich den Abstiegssorgen entledigt und der Anschluss zum Mittelfeld hergestellt. Mit dem VfR Wellensiek steht am kommenden Spieltag ein offensivstarkes Team gegenüber welches die TBV U19 vor größere Aufgaben stellen könnte als es die Höxteraner getan haben.

 

 

TBV Lemgo – SV E. Jerxen-Orbke 5:1 (0:0) – Überraschungscoup

Die Lemgoer feierten auch in der Höhe einen hochverdienten Derbysieg und legten sich in vorösterlicher Weise drei wichtige Punkte ins Nest. Es fiel am Ende auch nicht mehr ins Gewicht, dass Mehmet Yavuz in der 89. Min. einen Strafstoß weit über das Gehäuse jagte, hatte er zuvor mit einem lupenreinen Hattrick (60., 70., 86.Min.) für klare Kräfteverhältnisse gesorgt. Mit Beginn der turbulenten und torreichen zweiten Spielhälfte entschärfte der SV-Keeper jeweils noch reaktionsschnell mit einer Fußabwehr gegen Alan Namo (46. Min.) und Louis Hagemann (48. Min.), war dann aber machtlos, als Hagemann in Minute 50. und 52. zum Doppelschlag ansetzte und die hochverdiente Führung erzielte. Die Lemgoer U19 zeigte eine extrem hohe Einsatzbereitschaft und biss sich förmlich in ihren Gegenspielern fest und dieses permanente und penetrante Angreifen zeigte Wirkung bei den Jerxern. Kidiata stellte den pfeilschnellen Toptorjäger ins Abseits, Gerling, Uso und Schmidt standen kompakt und Sasse und Fuchs liefen mit flinken Beinen die Räume zu. Schon in der ersten Hälfte erspielten sich die Lemgoer ein Chancenübergewicht, jedoch hatte auch Jerxen zwei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen, jedoch hatte der TBV heute das Winner-Gen in sich und überrannte ab der 46. Minute den Gegner, der dem Lemgoer Abnutzungskampf Tribut zollen musste und nichts entgegensetzen konnte. Am nächsten Spieltag hängen die Früchte beim SV Höxter hoch. Sollte der TBV diese Leistung wiederholen, können weitere Punkte ins Nest kullern.

 

 

TSV Oerlinghausen – TBV Lemgo 5:1 (2:0) – Klasse Standards

Die Bergstädter revanchierten sich für das verlorengegangene Pokalfinale und schickten die TBV U19 mit 5:1 nach Hause. Aus dem Spiel heraus verteidigten die Lemgoer noch vielbeinig und es dauerte bis zur 17. Min. als eine auf den zweiten Pfosten geschlagene TSV Ecke an den Pfosten klatschte. Die Lemgoer handelten in der 21. Min. überfallartig und konterten über Niklas Haupt und Juan Namo lehrbuchmäßig. Leider köpfte Alan Namo aus 7m hoch auf Tor, zeigte der Keeper eine überragende Reaktion und klatschte (kratzte) den Ball von der Linie. Die TBV Jungs waren beflügelt und rückten weiter vor. Umgehend bestrafte der TSV in der 22. Min. die TBV-Zweikampfpassivität mit Mittelfeld und in der Abwehr zum 1:0 und nur 3 Min. später spitzelte Niclas Bergen den Ball von der Linie. In der 35. Minute ließ sich die TBV Abwehr durch einen in den 16m aufspringenden Einwurf düpieren und der einlaufende Stürmer schob zum 2:0 ein. Es gelang dem TBV in der Folgezeit nicht den Anschluss herzustellen, Namos und Hagemanns Schüsse verfehlten jeweils das Gehäuse. Die zweite Spielzeit verhieß nichts Gutes. Segelten nicht nur am strahlendblauen Himmel die Flugzeuge umher, so segelten die Freistöße und Eckbälle immer brandgefährlich in den Strafraum. Die körperliche Überlegenheit der TSV Spieler setzte sich nun durch und so klingelte es in der 46. Min., jedoch schaffte es dann doch Alan Namo mit einem schönen Schuss in der 48. Min. auf 1:3 zu verkürzen. Fortan suchten die Lemgoer ihr Heil in der Offensive und liefen in der 67. direkt in einen Konter der in einem Foulelfmeter und dem 1:4 endete. Als die Standardwaffe „TSV-Standards“ auch in der 70 Min. (nach einem Eckball) funktionierte, setzte es am Ende eine 5:1 Niederlage. Am kommenden Sonntag geht es im weiteren Derby gegen einen ebenfalls bärenstarken Gegner aus Jerxen. Hier heißt es für die Lemgoer sich aggressiver in den Zweikämpen zu präsentieren!

 

 

TBV Lemgo – SV Kutenhausen/Todtenhausen 3:3 (1:2) – Wechselbad der Gefühle

Das Spiel hatte noch nicht begonnen, als es die erste schlechte Nachricht für TBV-Trainer Andreas Hoffmann gab: Beim Aufwärmen verletzte sich Roman Sprick, sodass neben Bani Schormann und Daniel Gerling ein weiterer Leistungsträger beim TBV fehlte. Dennoch gehörten die ersten beiden 1000%-igen Chancen den Lemgoern, die aber beide alleinstehend vor dem Gästekeeper vergeben wurden. Der Gast machte es besser und nutzte seine ersten beiden Chancen des Spiels zu einer 2:0-Führung. Dem TBV merkte man in der Folge die Verunsicherung deutlich an, sodass im Spiel des Gastgebers nicht mehr viel zusammenlief. Viele Fehler im Aufbauspiel und große Freiheiten für den SV sahen die Zuschauer am Jahnplatz. Umso wichtiger war es, dass Louis Hagemann noch vor dem Seitenwechsel den Anschlusstreffer erzielte. Einen eigentlich fälligen Strafstoß nach einem klaren Schubser im Strafraum wurde dem TBV im Anschluss noch verwehrt. Nach der Pause wurde das Spiel zwar nicht wirklich besser, aber man sah, dass der TBV nun kämpferisch zulegte und die drei Punkte unbedingt am Platz behalten wollte. Und der Einsatz der Lemgoer wurde belohnt: Jiwan Namo und Alan Namo trafen zur 3:2-Führung für den TBV. Auch im zweiten Spielabschnitt scheiterten die Lemgoer auch bei klarsten Torchancen an sich selbst, dem Pfosten oder dem Gästetorwart. So kam es, wie es kommen musste: Nach einem Freistoß traf Kutenhausen in letzter Sekunde noch zum 3:3-Ausgleich.

 

 

Delbrücker SC – TBV Lemgo  3:0 (2:0) – Miles and more

Einen ersten Einsatz flog der aus dem australischen Outback zurückgekehrte Roman Sprick und er zeigte mit seiner kämpferischen Einstellung warum er für die Lemgoer ein wichtiger Führungsspieler in der Rückrunde sein wird, powerte er sich über die gesamten 90 Spielminuten völlig aus. Chapeau für dieses Comeback! Die vom Lemgoer Trainer Andreas Hoffmann ausgegebene Spielform mit einer tiefstehenden Defensive und engmaschig stehenden Abwehrreihen zu agieren zeigte Wirkung. Den Delbrücker Angriffsbemühungen trotzte der TBV bis zur 24. Min., ehe eine schnelle Kombination nicht unterbunden und Jan Rösener mit einem Schuss aus 12m überwunden wurde. Während die Lemgoer noch mit sich haderten spielte der SC den ersten erfolgreichen Angriff einfach nochmals nach und hatten tatsächlich 60 Sek. später den zweiten Torerfolg zu verzeichnen. Machten es die Hansestädter in der Abwehr noch ganz gut, so funktionierte das Umschaltspiel nur punktuell. So scheiterte Marvin Fuchs mit einem Kopfball nach einer Ecke (18. Min) am Keeper. Mit etwas mehr Beweglichkeit, auch im Kopf, wäre der ins Feld zurück springende Ball von einem TBV Angreifer zu verwerten gewesen, vorausgegangen war ein satter Schuss von Louis Hagemann aus 20m (34. Min) aber es fehlte einfach die Vehemenz im Angriff und so war es in der 45. Min. der exzellent reagierende Lemgoer Schlussmann Rösener der mit einer tollen Flugeinlage und prächtigen Parade den Ball um den Pfosten lenken und einen weiteren Gegentreffer verhindern konnte.

In der zweiten Hälfte verflachte das Niveau. Die Hansestädter hatten dann mit einem 35m-Distanzschuss auf die Latte (60.) und in der 65.Min., hier klärte der Lemgoer Chris Kidiata akrobatisch, mit zwei Pfostentreffern Glück nicht höher in Rückstand zu geraten. Leider schafften es die TBV Akteure weiterhin nicht sich gefährlich vor dem Delbrücker Gehäuse zu zeigen und speziell die mangelnde Laufbereitschaft sich einmal Bälle „abzuholen“, den Ball schnell zirkulieren zu lassen und den einfachen Pass zum Mitspieler zu bringen funktionierte nur unzureichend. Es blieb somit nur bei den zarten Angriffsbemühungen der Lemgoer. Nur nach einer Sprick Flanke tauchte der heute blasse TBV Stürmer Namo vorm Gehäuse auf, setzte den Kopfball aus 5m jedoch neben das Gehäuse (69.Min.). Auch wenn mit dem Schlusspfiff zu einer 0:3 Niederlage eingewilligt werden musste durfte sich der TBV auf eine disziplinierte Defensive Rund um Sasse, Uso und Gerling verlassen, muss aber gewaltig an der „Offensiv-Schraube“ drehen um sich Torraumszenen zu erarbeiten. Und während der SC-Trainer nach dem Spiel von der schlechtesten Leistung, der zum Aufstieg verdammten Delbrücker sprach, muss sich die TBV Riege am kommenden Spieltag ebenfalls gewaltig steigern um gegen den Tabellenvorletzten gewinnen zu können.

 

 

TBV Lemgo – SF DJK Mastbruch 2:3 (1:1) – Rumpfelf

Düstere Aussichten für die U19. Nicht nur das es am ersten Rückrundenspieltag eine 2:3 Niederlage gegen einen sicherlich nicht übermächtigen Gegner zu verdauen galt, vielmehr stimmt die personelle Situation bedenklich. Mit einer Rumpfelf von 9 gesunden und zwei angeschlagenen Spielern stellte sich die Mannschaft quasi von alleine auf. Zwei Spieler aus der U16 nahmen auf der Einwechselbank Platz und nachdem Batuhan Kocak bereits frühzeitig an seiner Verletzung scheiterte und ausgetauscht werden musste rutschte der 15-jährige Ajdin Alikadic nach. Der ebenfalls mit einem Handicap ins Spiel gegangene Marvin Fuchs biss sich 90. Minuten auf die Zähne und lieferte eine tadellose Leistung ab. Die Lemgoer mussten schon früh einen Gegentreffer (4. Min) in Form eines Elfmetertores einstecken und in der Anfangsfase merke man den Spielern eine Verunsicherung an. Im Spiel angekommen waren dann die TBV Akteure spätestens als ein scharf hereingetretener Freistoß von Louis Hagemann in Daniel Gerling einen Abnehmer fand, er zum 1:1 Ausgleich (19. Min.) einnetzen konnte. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit neutralisierten sich dann beide Mannschaften. Mit Beginn der zweiten Halbzeit verschafften sich die Mastbrucher als das agilere Team mehr Spielanteile und nutzen eine schwache Kopfballabwehr nach einer Ecke zur neuerlichen Führung (60.). Nur fünf Minuten später wurde, der in diesem Spiel wieder einmal gut parierende, Jan Rösener mit einem Distanzschuss zum dritten Mal überwunden und nachdem Joel Schmidt aus kurzer Distanz und spitzen Winkel (75.), Alan Namo aus zentraler Position (80.) am Keeper scheiterte und Chris Kidiata mit seinem Schuss aus 14m das „fast verwaiste Tor“ nicht traf (85.) reichte es in der 90. Minute nur noch zum Anschlusstreffer von Alan Namo. Für die U19 spitzt sich die Tabellensituation langsam zu und um am kommenden Spieltag in Delbrück, dem Tabellenzweiten, zu punkten bedarf es sicherlich mehr als einer Rumpfelf.

 

 

TBV Lemgo – TSG Sprockhövel 0:3 (0:3) – Achtungserfolg im Westfalenpokal

In der ersten Runde des Westfalenpokals trafen die TBV U-19 auf dem ambitionierten und in der Westfalenliga spielenden Gast aus Sprockhövel aufeinander. Die Lemgoer verdienten sich ein Sonderlob, konnten mit einer engagierten Spielweise über 90 Minuten das Endergebnis in einem erträglichen Rahmen halten.

Aufgrund der zweiten 45 Min. dürfen sich die Lemgoer sogar als Gewinner fühlen, schafften sie es doch zur Überraschung Aller den laut „Statistiken“ übermächtigen Gast ein Remis abzutrotzen. Mit etwas mehr Fortune wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Leider konnten die wenigen Kontermöglichkeiten nicht in eigene Treffer umgemünzt werden. So scheiterte Leon Hartwig mit einem Flachschuss aus kurzer Distanz am Pfosten (75. Min.) und auch ein schnell vorgetragener Konter über Chris Kidiata (85. Min.) entschärfte der Keeper mit einer guten Parade. Vom Gast ging nicht mehr viel Gefahr aus, hatten die TSG zwar mehr Ballbesitz und kontrollierten das Spielgeschehen ließen aber dann vorm Tor die notwendige Konsequenz vermissen und auch die stabil-stehende und engmaschige TBV Abwehr verrichtete einen exzellenten Job. Nur selten fanden Bälle den Weg in den 16m-Raum und so konnte der sichere Torwart Jan Rösener den Kasten sauber halten.

Sicherlich ging der 3 Tore Vorsprung zur Halbzeit für die TSG bis dahin in Ordnung, hatte der Westfalenligist von der ersten Minute an gezeigt mit welchem Tempofußball, die Kombination von mannschaftlich geschlossener Laufarbeit und individueller technischer Fertigkeit, ein zwei Ligen höherspielendes Team dem Underdog den Zahn ziehen will. Und das Konzept ging tatsächlich auf. So fielen bereits in der 12. und 18. Minute zwei frühe Gegentreffer und als in der 32. Minute der 3. Gegentreffer vom Bezirksligisten hingenommen werde musste war der „Drops gelutscht“.

Trainer Andreas Hoffmann war mit der gebotenen Leistung seines Teams trotz der Niederlage äußerst zufrieden und hofft, dass sich die Spieler an dieses Match noch lange erinnern und die gezeigte Einstellung und Bereitschaft auch in den kommenden Meisterschaftsspielen wiederholen werden. Dann sind am Ende sicherlich mehr als Achtungserfolge zu verzeichnen.

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TBV Lemgo – SC Herford 3:2 – Schalter umgelegt

Die Lemgoer U19 siegte am letzten Spieltag in einem spannenden und temporeichen Spiel hochverdient mit 3:2 gegen die Vertretung vom SC Herford. Mit sicherem Passspiel und schnellen Kombinationsfußball zirkulierte das Spielgerät durch die TBV Reihen und die SC Spieler boten sich kaum Chancen in Ballbesitz zu kommen. Ein wie aus dem Lehrbuch vorgetragener Angriff über den pfeilschnellen Mehmet Yavuz brachte die 1:0 Führung in der 15. Minute. Seine aus vollem Lauf getretene präzise Flanke verwandelte der einlaufende Alan Namo mit einer Sicherheit die in den vorhergespielten Begegnungen, Espelkamp und Hiddesen, vermisst wurde. Eine gute Chance bot sich Louis Hagemann auf 2:0 zu stellen. Seinen Schuss aus kurzer Distanz parierte der Keeper, zuvor hatte ihn der Verteidiger im Laufduell geschickt von der Ideallinie abgedrängt. Und obwohl die neuformierte und mit zwei U17 Spielern (Lennard Schröder und Milcan Colak) aufgerüstete TBV Defensive den Angriffen bravurös widerstand kam der SC in der 33. Min. mit einem abgefälschten Distanzschuss zum überraschenden Ausgleichstreffer. Die Hansestädter wackelten und hatten wenige Minuten später Glück als eine Bogenlampe auf die Latte klatschte. Die Herforder waren nun besser im Spiel und die Lemgoer legten, nachdem sie zuvor mehrfach zu fahrlässig beste Kontermöglichkeiten ausgelassen hatten, in der 43. Minute zum 2:1 vor. Hagemann passte auf den extrem lauffreudigen und aktiven Alan Namo und sein Sololauf von der Mittellinie schloss er sicher ab.

Anfangs der zweiten Halbzeit scheiterten Namo und Yavuz mit ihren Schüssen und der TBV versäumte es sich für die engagierte Spielweise mit weiteren Treffern zu belohnen. Aus heiterem Himmel fiel dann der Ausgleichstreffer (58. Min.). Trainer Andreas Hoffmann reagierte umgehend und wechselte mit Leon Hartwig und Niklas Haupt zwei weitere U17 Spieler ein, diese belebten das Offensivspiel nochmals und Haupt hätte sich, nachdem er einen Zuckerpass von Hartwig elegant mitnehmen und frei auf den Keeper zulaufen konnte, fast als Torschütze feiern lassen können. Leider schob er den Ball wenige Millimeter am Pfosten vorbei (80. Min.). Hartwig machte es nochmal, steckte das runde „Leder“ im richtigen Augenblich auf Hagemann und dieser behielt freistehend vorm Gästekeeper die Nerven und schob zum hochverdienten 3. Lemgoer Treffer ein, gleichzeitig der Endstand. Die Lemgoer schafften es im Spiel gegen die Herforder den berühmter „Schalter“ umzulegen und überzeugten in diesem temporeichen Match auch in athletischer Hinsicht. Das nächste Pflichtspiel der U19 findet am 12.02.17 statt. Dort empfängt man auf dem Jahnplatz den Westfalenligisten TSG Sprockhövel in der 1. Runde im Westfalenpokal.

 

 

VfL Hiddesen – TBV Lemgo 4:1 – Rekordverdächtig

Nach dem heutigen Spieltag und einer neuerlichen Niederlage befindet sich die U19 mitten im Abstiegskampf wieder. Man konnte in der Anfangsphase von einem zähen Ringen sprechen und obwohl sich die Hiddeser ein leichtes optisches Übergewicht erspielten blieben Torchancen rar. Die erste „halbe“ TBV Chance bot sich Marvin Fuchs, sein Distanzschuss aus 20m flog dann gut 1m über die Querlatte (25. Min.). In der 32. Min. eroberte Alan Namo vorbildlich den Ball und schloss schnell ab, sein Ball klatschte an den Innenpfosten und anschließend zurück ins Spielfeld (32. Min.). Der Schock in der 35. Minute. Eine Grätsche im 16m Raum wertete der Schiedsrichter fälschlicherweise gegen den TBV-Verteidiger und den fälligen Strafstoß verwertete der Schütze zur 1:0 Führung. Wenige Minuten später eine weitere Großchance für die Lemgoer als Mehmet Yavuz mit einem Schuss am Keeper hängenblieb. Die Hiddeser hatten wieder das Glück auf ihrer Seite als ein von Louis Hagemann abgegebener Schuss vom Torwart ebenfalls den Weg vom Innenpfosten nicht den Weg in Netz fand. Unglaublich dann der fulminante Auftakt in die zweiten 45.Minuten. Roman Mohammadi konnte es nicht fassen das sein von der Strafraumgrenze abgegebener Schuss vom Torwinkeleck, also Unterkante Querlatte und Innenpfosten, quer über die 7,32m lange Torlinie gegen den anderen Innenpfosten schlug und von dort aus zurück in Spielfeld flipperte. Leider verstanden es die Lemgoer nicht zu „finishen“, stattdessen setzten sich die Hiddeser einem Doppelschlag (75. u. 76. Min.) mit 3:0 ab. Alan Namo konnte mit einem Kopfball (78.Min.) noch auf 3:1 verkürzen, visierte im späteren Verlauf nochmals den Pfosten an und fünf Aluminiumtreffer stellen sicherlich einen Rekord dar. Am Ende zählen jedoch die erzielten Tore und da traf in der Schlussminute die Heimmannschaft noch zum 4:1 Endstand. Am Freitag endet die Hinrunde der U19 mit einem Heimspiel gegen den SC Herford und hoffen auf große Unterstützung der Lemgoer Fans.

 

 

TBV Lemgo – FC Preußen Espelkamp II 3:5 – Schießbude

Dass „die Preußen doch schnell schießen“ davon wurde die Lemgoer U19 an diesem Spieltag überzeugt. Bereits nach 120 Sekunden wurde ein katastrophaler Stellungsfehler in der Abwehrreihe zur frühen Gästeführung genutzt. In der 9. Minute reagierte der Gästekeeper exzellent, entschärfte einen aus 5m abgegebenen Schuss von Alan Namo. Besser machte es Juan Namo der nach einer wunderbaren Kombination von Batuhan Kocak und Mehmet Yavuz zum 1:1 (10. Min.) ausgleichen konnte. „Wer will noch mal, wer hat noch nicht“ schallte es vom nahegelegenen „Kläschen-Markt“ auf den Jahnplatz hinüber und die „Preußen“ feuerten mit schwerer „Artillerie“, die durch erschreckend schwaches Aufbauspiel in die Füße gespielte Bälle, direkt über den TBV Keeper Rösener hinweg aus 30m und 35m zum 1:3 ein (17. u. 24.). Zwischenzeitlich hätte Roman Mohammadi für den Ausgleich sorgen können, scheiterte aus 8m, schaffte es dann jedoch in der 35. Min. auf 2:3 zu verkürzen, als es frei auf den Torwart zulaufen und diesen mit einem Beinschuss düpieren konnte. Louis Hagemann blieb mit einem Kopfball aus 5m (46. Min.) und Marvin Fuchs mit einem Flachschuss (55. Min.) am sehr gut aufgelegten Gästekeeper hängen, dieser war jedoch machtlos als abermals Roman Mohammadi in der 64. Min. zum verdienten Ausgleich einnetzen konnte. Nur eine Minute später vergab Juan Namo die Chance, den Führungstreffer zu erzielen. Dass die Espelkämper heute in gute Schusspositionen kamen war der luftigen Verteidigung der TBV Mannschaft geschuldet und im Gegensatz zur TBV Offensive nutzen die Gäste die sich bietenden Möglichkeiten effizient aus, zwei weitere „Treffer ins Schwarze“ versetzten den Lemgoern den „knock out“. Mit 5 Gegentreffern stellte sich die U19 am Kläschen-Sonntag als offene Schießbude vor. An den alten aber gültigen Grundsatz, dass die Spiele in der Abwehr gewonnen werden, sollten sich die TBV-Akteure schnellstens wieder vor Augen führen, um am nächsten Spieltag, im Lipperderby in Hiddessen, nicht gänzlich unterzugehen.

 

 

TBV Lemgo – SG FA Herringhausen-Eickum 7:1 – Erfolgswelle

Der frisch gebackene Lemgoer-Kreispokalsieger trumpfte eine Woche nach dem Überraschungscoup auf und gewann am Ende mit 7:1. Von Beginn an zeigte das frühe attackieren der TBV Riege Wirkung bei den Gästen aus dem Herforder Kreis. Schepperte ein Kopfball von Maboob Mohammadi noch gegen die Latte (4. Min.) traf er 60 Sekunden später aus dem Gewühl zur frühen 1:0 Führung. Eine Zeigerumdrehung weiter markierte Juan Namo das 2.Tor für den TBV. Die blau-weißen Hansestädter versäumten es im weiteren Spielverlauf den Druck aufrecht zu erhalten und so kamen die Gäste zu einigen guten Offensivaktionen, trafen mit den Abschlüssen jedoch nicht das Tor. Laurin Sasse blieb mit seinen Schüssen aus 8m (33. Min.) und 20m (35.Min.) am reaktionsschnellen Keeper hängen. In der 43. Minute setzte Marius Lutter zu einem Flankenlauf an, zirkelte den Ball präzise auf den Kopf von Alan Namo der keine Mühe hatte zur 3:0 Halbzeitführung einzunicken. Der Sekundenzeiger hatte wenige Markierungen auf dem Zeitmesser überschritten als Laurin Sasse mit einem flachen Schlenzer den zweiten Abschnitt mit dem 4:0 einleitete. Fortan ließen die Lemgoer die Zügel etwas schleifen und die Gäste kamen besser ins Match und abermals Laurin Sasse avancierte zum Retter in der Not, klärte für den bereits überspielten TBV Keeper Jan Rösener (55. Min.). Mit einem Doppelschlag in der 69. und 70.Min. stockte Juan Namo und Batuhan Kocak das Torkonto weiter auf. Die mit nur einem Wechselspieler angereisten Gäste belohnten sich mit dem Ehrentreffer (73. Min) jedoch ließ die Antwort von Alan Namo mit seinem dritten Treffer am heutigen Tag nicht lange auf sich warten (79. Min.). Letztendlich reichte der TBV U19 eine solide Leistung und mit diesen gewonnenen drei Punkten kletterte der TBV auf Tabellenplatz 6 vor. In einem weiteren Heimspiel am kommenden Sonntag wird das Team von Preußen Espelkamp erwartet. Man darf gespannt sein, ob die Erfolgswelle für den TBV weiterschwappen wird.

 

 

TBV Lemgo – TSV Oerlinghausen 6:5 n. 11m – Sensationeller Kreispokalsieg 

Brisant ging es im Endspiel um den Kreispokal zu. Gegen den favorisierten und noch verlustpunktfreien Tabellenführer der Bezirksliga, TSV Oerlinghausen, musste der TBV nach großem Kampf in der 5. Minute der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich hinnehmen, der eine torlose Verlängerung zur Folge hatte. Im anschließenden Elfmeterschießen hatte der TBV dann etwas mehr Glück und gewann knapp. Zu Beginn der Partie nahm der TSV erwartungsgemäß das Heft des Handelns in die Hand und setzte den TBV in seiner eigenen Hälfte fest. Die Lemgoer Abwehr stand gut und ließ große Torchancen nur selten zu. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, ehe sich die Hansestädter etwas befreien konnten und kamen nun ihrerseits immer häufiger zu Konterchancen. So kam es, dass der TBV in der 42. Minute durch einen Treffer von Louis Hagemann in Führung ging. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Bergstädter nun wieder den Druck und kamen zu mehreren Torchancen, die die hochkonzentrierte Lemgoer Defensive ein ums andere Mal abwehrte. Dies gelang bis zur 72. Minute, in der der verdiente Ausgleich für die Oerlinghauser fiel. Doch die erneute Führung des TBV ließ nicht lange auf sich warten: Einen der zahlreichen Konter nutzte Lemgos Alan Namo zur erneuten Führung. Oerlinghausen warf nun alles nach Vorne, doch das Lemgoer Bollwerk hielt. Der TBV verpasste es, die sich nun bietenden Freiräume bei Gegenstößen zu weiteren Toren zu nutzen, scheiterte mehrmals frei vor dem gegnerischen Torwart. So kam es, dass der TSV nach der dritten Ecke in Folge zum Ausgleich in letzter Sekunde kam. Die Verlängerung blieb torlos, sodass das Elfmeterschießen die Entscheidung herbeiführen musste. Daniel Gerling, Bani Schormann und Louis Hagemann trafen für den TBV vom Punkt, Lemgos Keeper Jan Rösener ließ von fünf Schüssen nur drei ins Tor und so kam es, dass Alan Namo den entscheidenden Elfer für den TBV verwandelte. „Wir haben heute sehr diszipliniert gespielt und nicht unverdient gewonnen“, fasste Lemgos Trainer Andreas Hoffmann zusammen.

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VfR Wellensiek – TBV Lemgo 3:1 – Schwache Leistung 

Der Lemgoer Trainer Andreas Hoffmann muss sich vorgekommen sein wir der Erfinder des 4-Takt Motors Nicolaus-August Otto. Dieser hatte vor 140 Jahren das Viertaktverfahren – Ansaugen, Verdichten, Arbeiten, Ausschieben – zur Perfektion gebracht und musste auf seinem Weg auch einige Niederschläge verarbeiten.

Hoffmann legte mit seinem „TBV-U19-Motor“ auf dem Prüfstand in Wellensiek schnell den ersten Gang ein und wollte an den guten Leistungen der vergangenen Woche nahtlos anknüpfen. Aus einer sicheren Defensive überließ man den Gastgeber die Spielgestaltung. Es gelang tatsächlich den „hochtourig laufenden“ Wellensiekern Paroli bieten zu können und in den ersten 25. Minuten gab es keine nennenswerte Torchance zu verzeichnen. Die erste Ecke für die Lemgoer zirkelte Hagemann auf den Kopf des einlaufenden Alan Namo und der Lemgoer Sturmtank schädelte zur überraschenden TBV Führung ein. Die Gastgeber schienen ratlos, rannten aber weiter an. Und obwohl die Lemgoer heute nur auf „3 statt auf 4 Pötten“ liefen konnten sie die „VfR-Spieler“ vom Kasten fernhalten. Kurz vorm Halbzeitpfiff nutzten die Hausherren dann doch eine eigene Konterchance, spielten diese konsequent durch und schlossen zum verdienten Ausgleich ab. Das stotternde TBV Aggregat benötigte einen Check und der Trainer versuchte die Zündung einzustellen, denn es fehlte den Lemgoern bis dahin an der Umsetzung des 3. Arbeitstaktes – es fehlte die Explosivität. Die Hansestädter kamen gut in die zweite Hälfte. Laurin Sasse schickte Alan Namo, der den Sprint gegen zwei Abwehrspieler gewann, auf eine kurze Reise jedoch strich sein Schuss am Tor vorbei. Fortan versagte auch der „2. TBV-Arbeitstakt“ und die Mittelfeldspieler schafften es nicht mehr den „Arbeitsraum zu verdichten“ und so stand die Abwehrreihe im Mittelpunkt des Geschehens, musste mehrfach Kopf und Kragen riskieren und konnten dennoch nicht verhindern, dass die Wellensieker in der 50. und 60. Minute auf 3:1 davonziehen konnten. Mehr als ein müdes aufbäumen war bei der blau-weißen Truppe nicht ausmachbar, dieses reichte aber bei weitem nicht aus um an diesem Tag mit dieser schwachen Leistung einen Ertrag zu erzielen. Heute hätte sich der enttäuschte Trainer eher die „selbstzündenden Dieselmotoren“ gewünscht und die Lemgoer Spieler sollten sich für die kommenden und schweren Aufgaben bewusst werden, dass der eigene Antrieb, Disziplin und Selbstmotivation ein Schlüssel für den Erfolg darstellt.

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TBV Lemgo – SV Höxter 2:1 – An die Wand gespielt

Eine fast perfekt erste Halbzeit spielte die TBV-U19 gegen den Gast aus Höxter. Mit flüssigen und schnellen Kombinationen und einer hohen Laufbereitschaft konnten zahlreiche Großchancen erarbeitet werden. Alan Namo hatte bereits in der 4. Minute den Pfosten anvisiert und ließ den ersten Torjubel in der 9. Minute folgen. Wenige Zeigerumdrehungen später tauchte abermals Alan Namo frei vorm klasse reagierenden Keeper auf und auch Mehmet Yavuz schaffte es in einer eins-zu-eins Situation nicht den Ball im Netz unterzubringen (27.). Die beiden aktiven Außenverteidiger Daniel Gerling und Chris Kidiata leisteten viel Offensivarbeit und Kidiata wählte bei einem Vorstoß den Schuss auf den kurzen Pfosten welche der gegnerische Hüter mit einer prächtigen Fußabwehr abwehren konnte (28.). Gänzlich unhaltbar und somit das hochverdiente 2. Lemgoer Tor durch Daniel Gerling welcher mit einem wunderschönen Schlenzer ins lange Eck (35.) für entzücken beim Trainer Andreas Hoffmann und den TBV Anhängern sorgte. Ungläubig musste dagegen mit angesehen werden wie nach einem mustergültig vorgetragenen Konter nicht die Vorentscheidung bedeutete (38.), Mehmet Yavuz verzog den Ball über das verwaiste Tor und so wäre es in der 43. Minute fast zum überraschendem Anschlusstreffer gekommen jedoch vereitelte Jan Rösener prächtig. Alan Namo legte in der zweiten Hälfte famos vor aber sein feiner Heber (47.) wehrte der Fänger ab. Wenige Sekunden später strich ein Kopfball von Marvin Fuchs knapp am Gehäuse vorbei und plötzlich kamen die Gäste zu zwei Großchancen die Jan Rösener reaktionsschnell abwehren konnte. Höxter witterte seine Chance und schaffte tatsächlich den Anschlusstreffer (70.). Die Lemgoer hielten dagegen und ein Freistoß von Louis Hagemann wischte der Torwart über die Latte (77.). Ein Schuss von Mehmet Yavuz klatschte an den Pfosten (78.), das erlösende dritte TBV Tor wollte einfach nicht fallen und so blieb die Partie bis zum Ende äußerst spannend. Am Ende blieb es beim verdienten ersten Lemgoer Heimsieg.

 

 

JSG Aspe-Retzen – TBV Lemgo 1:5 – Finaleinzug

Am 19. November trifft der TBV im Finale auf den Ligakonkurrenten TSV Oerlinghausen. Der Weg ins Finale führte über den Tabellenführer der Kreisliga, die JSG Aspe-Retzen, welche in einem gutklassigen Halbfinalspiel mit 5:1 bezwungen werden konnte.

Das sich der Underdog eine Chance ausgerechnet hatte wurde in den Anfangsminuten ersichtlich. Stark motiviert wurden die TBV Akteure angelaufen, leider vermischten sich in einigen Szenen eine übermotivierte Portion Aggressivität jedoch schafften es die Lemgoer mit zunehmende Spieldauer den Ball besser zirkulieren zu lassen.

Nach 6 Minuten bereits die Führung für die Lemgoer. Eine von Juan Namo scharf hereingebrachte Flanke wurde von Batuhan Kocak exzellent aus 8m verwertet. Es folgten starke 20 Minuten in den es der TBV versäumte das Ergebnis in die Höhe zu treiben. Der Gastgeber legte zum Ende der ersten Halbzeit noch einmal eine Schüppe drauf und forderte die TBV Defensive ohne sich jedoch zwingende Möglichkeiten erarbeiten zu können und so ging es mit dem knappen Vorsprung in die Halbzeit.

Der Schwung der Asper war auch im zweiten Abschnitt zu spüren und ein Abwehrschnitzer brachte eine Möglichkeit für die Gastgeber hervor. Der fast beschäftigungslosen Jan Rösener im TBV Tor konnte den Ausgleichstreffer (54.) nicht verhindern und ließen das Ex-Lemgoer Trainerduo Chris-Norbert und auch die zahlreichen Asper Zuschauer jubeln.

Die Lemgoer besannen sich ihrer Stärken und nach einer feinen Kombination in dem Marvin Fuchs auf Louis Hagemann passte, selbiger mehrere Gegenspieler austanzen und erfolgreich zum 2:1 abschließen konnte (60.) bedeutete voran das weitere TBV Chancen herausgespielt wurden. Einen Freistoß der ersten Güte schlug unhaltbar im Tordreieck ein (Hagemann, 69. Min) und Julius Knafla per 11-Meter (76. Min) und abermals Hagemann (79. Min) schraubten das Ergebnis auf 5:1 in die Höhe.

Fotostrecke mit freundlicher Genehmigung von Dirk Schmidt (uneingeschränkte Nutzung ist erlaubt):

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SV E. Jerxen-Orbke – TBV Lemgo 2:1 – Rassiges Derby

Trotz einer couragierten Leistung der U19 beim SV Jerxen-Orbke reichte es am Ende nicht für einen Punktgewinn, man verlor unglücklich mit 2:1 und scheiterte vielmals an der eigenen Chancenverwertung.

Während die Jerxer mit Ihren beiden ersten Torschüssen auch 2 Erfolgserlebnisse feiern durften (21. und 36. Minute) und eine gnadenlose Effektivität an den Tag legten, versäumte es der TBV in der 10. Min. durch Julius Knafla, der einen schönem Querpass von Laurin Sasse nicht im Tor versenken konnte, in Führung zu gehen. Die Chance zum Ausgleichstreffer verpasste in der 22. Min. Batuhan Kocak der freistehend den Keeper anschoss und so ging es, nachdem sich beide Teams für den restlichen Zeitraum der ersten Hälfe neutralisiert hatten, zum Pausentee. In der zweiten Halbzeit intensivierten die Lemgoer die Bemühungen um den Anschluss herzustellen und in der 49. Min. flatterte nach einem schönen Flankenlauf von Mehmet Yavuz der Ball mustergültig auf die Stirn von Batuhan Kocak. Sein feiner Kopfball wurde von der Querlatte aufgehalten.

Batuhan Kocak (6) trifft den Ball mustergültig und trifft die Latte

Batuhan Kocak (6) trifft den Ball mustergültig und trifft die Latte

Im Minutentakt nun die Lemgoer Aktionen auch strich ein Distanzschuss von Daniel Gerling, abermals Kopfbälle von Kocak nach Hartwig Flanke und nach einem Eckball am Gehäuse vorbei.

Dass am heutigen Tag zwei exzellente Keeper am Spiel teilnahmen zeigte sich in der 59. und 60. Minute. Einen von der Strafraumgrenze abgegebenen Schuss von Louis Hagemann sahen schon viele im Torwinkeleck einschlagen jedoch flog Jerxens Nr. Eins genauso wie sein Gegenüber, eine Zeigerumdrehung später, spektakulär durch die „Troposphäre“ und ließ sicherlich die Herzen der Torwarttrainer höher schlagen als sie die Bälle technisch-sauber-übergreifend entschärfen konnten.

TBV-Keeper Jan Rösener parierte prächtig

TBV-Keeper Jan Rösener parierte prächtig

In der 67. Minuten jubelten dann die Lemgoer als Batuhan Kocak einen Hagemann Pass in die Schnittstelle der Abwehrkette erlaufen und mit einem Fachschuss aus kurzer Distanz einnetzen und den Anschluss herstellen konnte.

Batuhan Kocak erzielt mit einem präzisem Flachschuss den ersten TBV Treffer

Batuhan Kocak erzielt mit einem präzisem Flachschuss den ersten TBV Treffer

Das die Jerxer durch Ihrer Konterspielweise weiterhin mit punktuellen Entlastungsangriffen gefährlich blieben musste der TBV einkalkulieren, konnte gleichzeitig aber glücklich sein das diese regelmäßig verpufften. Leider nahm der Unparteiische dann doch noch Einfluss, zeigte in diesem fairen Spiel zwei Spielern die „rote Karte“, wandelte diese dann in „Gelbe“ um und verwehrte in der Schlussminute den durchbrechenden und im Strafraum gefoulten Marvin Fuchs den fälligen Strafstoß. Trotz der Niederlage rief die TBV U19 eine gute Leistung ab, speziell in der zweiten Hälfte waren sehr gute Passagen erkennbar so dass heute von einer unnötigen Niederlage gesprochen werden muss. Das kommende Spiel gegen den SV Höxter wird ein richtungsweisendes Match sein und es gilt in den kommenden Trainingseinheiten sich auf diese Aufgabe vorzubereiten.

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Bildquelle: Dirk Schmidt

 

TBV Lemgo – TSV Oerlinghausen 0:3 – Machtlos

Die Jungs vom TSV Oerlinghausen stellten sich als der erwartet schwere Gegner vor. Bis zur 19. Minute neutralisierten sich beide Teams bereits im Mittelfeld und die beiden Abwehrreihen legten die Angreifer jeweils an die Kette und so sorgte dann ein Freistoß von Julius Knafla, der knapp das Tor verfehlte, für Gefahr. Mit einem wunderbar weitergeleiteten Ball von Batuhan Kocak auf Roman Sprick dann die erste Großchance der Lemgoer, zwar lief er unter Bedrängnis frei auf den Keeper zu schaffte es dann leider nicht aus kurzer Distanz einen TBV Treffer vorzulegen (25.Min.). Für die Oerlinghauser war dieses ein Signal und sie erhöhten ihrerseits den Druck, spielen sich gute Möglichkeiten heraus scheiterten dann an Jan Rösener (27.Min) der einen Distanzschuss entschärfen konnte und auch an den eigenen Abschlussschwächen. Die beiden Lemgoer Innenverteidiger Ibrahim Uso und Bani Schormann hatte viel Mühe mit der Organisation der vor Ihnen spielenden Mittelfeldreihe, gleichzeitig stellten sich beide als Turm in der Brandung dar konnten aber letztendlich die flache Hereingabe nach einem Flankenlauf nicht verteidigen und in der 35.Min. die TSV-Führung. Zwar suchten Roman Sprick mit einem satten Linksschuss (41. Min.) und Louis Hagemann mit einem harten Rechtschuss (44. Min.) nach Ergebniskorrektur aber die Bälle sausten knapp am Tor vorbei.

Die Gäste waren auch in der weiteren Spielzeit durch ihre Frei- und Eckstöße vorm TBV Gehäuse brandgefährlich. Es dauerte jedoch bis zur 75. Min., die Lemgoer hatten weit in der gegnerischen Hälfte einen eigenen Einwurf unsauber ausgespielt, als ein schnell vorgetragener Konter die Vorentscheidung brachte. Der enteilende TSV Stürmer schoss zwar den Pfosten an jedoch fand der ins Feld zurückspringende Ball einen eigenen Mitspieler der problemlos zum 0:2 verwerten konnte. Ein TBV-Lebenszeichen kam noch einmal von Alan Namo (77.Min.) und Roman Mohammadi (88.Min) aber die Durchschlagskraft der Abschlüsse war nicht gegeben. Mit einem Distanzschuss in der 90.min stellten die Gäste auf 0:3 und unterstrichen ihre Meisterschaftsambitionen eindrucksvoll. Für die TBV U19 heißt es am 5. Spieltag, im zweiten lippischen Derby, gegen Jerxen-Orbke zur eigenen Stärke zurückzufinden. Sollte dieses gelingen kann es der Ausschlag für eine Überraschung, ein Erfolgserlebnis, sein.

 

 

SV Kutenhausen/Todtenhausen – TBV Lemgo 2:3 – Zitterpartie

Es sah gut aus wie die TBV Jungs das Spiel beim SV Kutenhausen-Todtenhausen angingen. Mit einer konzentrierten und motivierten Einstellung wurden die arg gebeutelten SVKT-Spieler, sind mit zwei hohen Niederlagen in die Saison gestartet, in der Defensive beschäftigt. In der 15.Min. dann die 1:0 Führung durch einen Kopfballtreffer von Batuhan Kocak. Leider gab dieses Tor dem TBV keine weitere Sicherheit, stattdessen häuften sich die Ungenauigkeiten, speziell im Passspiel lief nicht mehr viel zusammen und die offensiven Aktionen gerieten ins Stocken. Lediglich Louis Hagemann ließ nochmals Torgefahr aufkommen, er scheiterte in der 30. und 35. Min. in aussichtreichen Positionen am reaktionsschnellen Keeper und so ging es mit dem dünnen Eintorevorsprung in die Pause. Wie auch schon im Spiel gegen Delbrück ließen sich die Lemgoer arg düpieren. Legten sie direkt nach der Halbzeit, in der 46. Min., durch Alan Namo noch auf 2:0 vor, mussten sie in der gleichen Spielminute einen Gegentreffer schlucken und munterten sogleich die SVKT Spieler zu weiteren Attacken auf. Leider schaffte es die TBV Riege auch in der zweiten Hälfte nicht, ihr eigenes Spiel zu beruhigen und so blieb es bei einem fahrigen Verlauf. Mit einer schönen Einzelaktion setzte sich Alan Namo gegen eine Abwehrschar durch und bediente in der 56. Min. Louis Hagemann, der dann sicher zur 3:1 Führung vollstreckte. Die Gastgeber warfen nun alles in die Waagschale und Jan Rösener konnte in der 60. Min. den Anschlusstreffer mit gutem Stellungsspiel verhindern, musste sich jedoch in der 63. Min. geschlagen geben und den 2. Gegentreffer schlucken. In dieser Phase schien es so, als ob die Partie eine Wendung nehmen würde, klatschte in der 70. Min. auch noch ein Ball gegen die Latte des TBV Gehäuses. Die Lemgoer verstanden es weiterhin nicht, die sich bietenden Räume effektiv zu nutzen und beste Konterchancen wurden leichtfertig verdaddelt. Spätestens Roman Mohammadi (84.Min). oder Alan Namo (88.Min) hätten ihre Sololäufe mit einem Torerfolg krönen müssen. So zitterte sich die U19 zum zweiten Sieg im dritten Meisterschaftsspiel und erwartet nun am kommenden Sonntag den bärenstarken lippischen Kontrahenten vom TSV Oerlinghausen.

 

 

TBV Lemgo – Delbrücker SC 2:4 – Reifeprüfung

An diesem Spieltag hieß es für die TBV Riege sich mit dem ersten Meisterschaftsanwärter aus Delbrück messen zu dürfen. Während die TBV Jungs in den ersten 15. Minuten noch mit guten Reaktionen auf die aktiven SC Spieler antworten konnten nutzen die Gäste eine Kontersituation eiskalt aus und stellten die Anzeige auf 0:1. Fortan bekamen die Gäste noch mehr Sicherheit, zogen mit guter Laufarbeit und gefälligen Passspiel ein kleines Powerplay auf und die Lemgoer waren zu diesem Zeitpunkt weit entfernt von einem Torerfolg. Jedoch ließen die weiß-blauen trotz des Dauerdrucks keine Großchancen zu und dieses ließ für den zweiten Spielabschnitt hoffen.

Mehmet Yavuz trifft zum 1:1-Ausgleich

Mehmet Yavuz trifft zum 1:1-Ausgleich

Jan Rösener kann das 0:1 nicht verhindern

Jan Rösener kann das 0:1 nicht verhindern

Die Pausenansprache vom TBV Trainer Andy Hoffman schien den Lemgoern noch etwas länger in den Gehörgängen gelegen zu haben, denn mit mutigen Vorstößen wurde nun auch die Delbrücker Abwehr gefordert. Als Roman Sprick mit einer Energieleistung zwei Verteidiger abschütteln und auch noch mustergültig auf Mehmet Yavuz auflegen konnte, dieser mit einem Flachschuss zum 1:1 Ausgleich traf, flackerte ein Fünkchen Hoffnung auf. Und tatsächlich fiel noch ein Treffer in der gleichen Spielminute. Obwohl der Lemgoer Ibrahim Uso den Ball mit dem Knie über die Linie drücke freuten sich nur die Delbrücker über dieses klassische Eigentor – 1:2 und nun nutzten die individuell gut geschulten Gästespieler den psychologischen Vorteil aus, waren der TBV U19 immer einen kleine Tick voraus. So fielen dann durch konsequent durchgezogene Konter noch weiter zwei Gästetreffer zum 1:4 und in diesen Szenen wurde ersichtlich, dass sich die Delbrücker in der Spielanlage reifer präsentierten. In der Endphase gelang es Louis Hagemann den Ball auf Batuhan Kocak zu passen und mit seinem schnellen-direkten Abschluss überwand er aus einer Distanz von 16m den Keeper zum 2:4 Endstand. Heute hat die „Spitzenmannschaft“ verdient gewonnen. Die Lemgoer haben sich anständig gewehrt, sich gegen die Niederlage gestemmt und werden sicherlich weitere Lehren aus diesem Match mitgenommen haben.

Roman Spricks Trikot hält genauso...

Roman Spricks Trikot hält genauso…

...wie Marvin Fuchs seinen Gegenspieler

…wie Marvin Fuchs seinen Gegenspieler

Bildernachweis: FUPA.NET

 

SF DJK Mastbruch – TBV Lemgo 1:3 – Erfolgreicher Saisonstart

Der Ball rollt wieder in der Bezirksliga Gr. 2 und direkt von Spielbeginn an legte die TBV U19 eine couragierte Spielweise auf den grünen Mastbrucher Kunstrasen hin. Bereits mit dem ersten Angriff (1.Min.) ließ Mehmet Yavuz seine Torgefährlichkeit erkennen, sein schöner Schuss verfehlte jedoch noch knapp das Gehäuse. Mit konsequenten Presssing wurde weiter das Aufbauspiel der Gastgeber gestört und diese Spielweise verhalf den Lemgoern selbst die Bälle schnell zurück zu erobern und gute Offensivaktionen zu starten. Als in der 15. Min. Laurin Sasse mit einem präzisem Pass Juan Namo bediente, dieser schnell auf Louis Hagemann weiterleitete lag der erste Tortreffer in der Luft, jedoch verfehlte sein Schuss das Torgestänge. Immer wieder versuchten die Mastbrucher mit lang geschlagenen Bällen die TBV Defensive zu fordern aber die Abwehrreihe gab sich keine Blöße, konnte sich auch immer wieder mit in den Angriff einschalten. So war es dann Daniel Gerling welcher sich über die linke Angriffsseite mit einem Flankenball auf den einlaufenden Marvin Fuchs einbringen konnte. Den sich senkenden Flugball spitzelte der „wuselige Fuchs“ an den herausstürzenden Keeper vorbei, den vom Pfosten zurückspringenden Ball drückte er zum Führungstreffer (30.Min.) locker ein.

Das Ergebnis hätte in der 39. Min. durch einen Kopfball von Batuhan Kocak aufgestockt werden müssen, leider verfehlter der Ball um wenige Zentimeter das Ziel und in der 43. Min. umkurvte ebenfalls Kocak den sich vor ihn werfenden Hüter, leider konnte die Verwirrung bei der Hereingabe aus spitzen Winkel von den Lemgoern nicht ausgenutzt werden.

Zu Beginn der zweiten Hälfte entschied sich der Schiedsrichter gegen den frei auf den Torwart zulaufenden und im Strafraum gefoulten Louis Hagemann, kein 11-Meter und die Chance die Führung auszubauen.

In der 60. Min. tauchte abermals Marvin Fuchs frei vorm Keeper auf, verzog aber auch diesen Schuss knapp und auch einige Zeigerumdrehungen später verfehlte der Schuss von Mehmet Yavuz das Tor. Aus heiterem Himmel dann die Chance für den DJK aber mit einer Glanzparade vereitelte Jan Rösener den Ausgleichstreffer. Als die Lemgoer in Person von Alan Namo das zweite und dritte Tor (80. u. 88.Min.) per Kopf erzielte, der Sack endlich zugemacht wurde, konnte von einem erfolgreichem Saisonstart gesprochen werden. Der Gegentreffer in der Nachspielzeit (92. Min) trübe in keiner Weise die Freude die auch dem erleichterten TBV Trainer Andreas Hoffmann, mit einem breiten Grinsen, ins Gesicht geschrieben war.

Im kommenden Meisterschaftsspiel wird mit dem SC Delbrück der „heißeste Meisterschaftsanwärter“ erwartet und stellt somit eine große Herausforderung für die TBV Mannen dar.