PARKOUR & FREERUNNING

Parkour | Ein neues starkes Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Liebe Jugendliche,

ihr habt Spaß an Bewegung und sucht nach neuen Herausforderungen?
Ihr wollt euer eigenes Ding machen, wollt kreativ sein und euch verwirklichen?
Ihr wollt euch nicht einschränken lassen und eure Zeit selbst einteilen?
Ihr wollt euch selbst und eure Umwelt entdecken?
Gemeinsam mit Leuten die genauso ticken, wie ihr?

Parkour & Freerunning bietet genau das. Wobei das Turnen und der vergleichsweise junge Parkoursport eine enge Bewegungsverwandtschaft teilen. Kinder und Jugendliche suchen neue Herausforderungen, wollen sich selbst verwirklichen und brauchen Möglichkeiten, wo sie aus starren Formen ausbrechen und gleichzeitig unter qualifizierter Anleitung ausprobieren und lernen können. Parkour & Freerunning spiegeln heute als Bewegungskünste das Lebensgefühl vieler Jugendlicher wider. Immer mehr parkourbegeisterte Jugendliche suchen aber auch den Kontakt zu Sportvereinen und den damit verbudenen professionellen Trainingsmöglichkeiten.
Mit dem Angebot im TBV Lemgo ermöglichen wir Kindern und Jugendlichen eine sichere Umgebung um die vielfältigen Bewegungen und Tricks ausprobieren und erlernen zu können.

Parkoursport – Was steckt dahinter?

Parkoursport ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Disziplinen, die gerne unter dem geläufigen „Parkour“
(auch „Le Parkour“) zusammengefasst werden. Parkour ist in Frankreich entstanden. Die Entstehung wird zurückgeführt auf Raymond Belle, der im Militärdienst eine Methode entwickelt hat, sich möglichst schnell im Gelände zu bewegen. Sein Sohn David Belle hat die gelernten Bewegungen dann in die Vororte von Paris gebracht und sie als Le Parkour mit seiner Gruppe weiterentwickelt und verbreitet. Neben Parkour sind die Disziplinen Freerunning und Tricking entstanden. Alle Bereiche haben natürlich ihre Gemeinsamkeiten aber auch deutliche Unterschiede. Die Spezialisten in den jeweiligen Disziplinen haben nicht nur eine besondere Vorstellung von der Art der Bewegung, sondern verbinden meist eine bestimmte „Philosophie“ mit ihrem Sport. Hier stellen wir Euch die drei genannten Disziplinen kurz vor. Ihr könnt selbst herausfinden, welche am besten zu euch passt oder ihr findet die optimale Mischung. Es ist Eure Entscheidung – und Euer Weg!

Parkour:
Im Mittelpunkt der Sportart steht die elegante, kreative und schnelle Überwindung von Hindernissen. Dabei erweisen sich der eigene Körper und die eigene Psyche oft als größtes Hindernis.

Freerunning:
Hier liegt der Fokus nicht auf Effizienz, sondern auf individuellen, kreativen turnerisch-akrobatischen Bewegungen. Die kunstvolle Variante mit deutlich mehr akrobatischen Bewegungen (Risikobereitschaft, Selbstdarstellung, hohe Schwierigkeit).

Tricking:
ist eine Mischung von verschiedensten Bewegungen aus turnerischen Elementen, Break Dance, Capoeira, Martial Arts und vielem mehr. Trainiert wird auf einer ebenen Fläche ohne Geräte oder Hindernisse.

Goldene Regeln/Grundsätze im Parkoursport: Be free! Finde Deinen eigenen Weg. Probiere aus welche Bewegungen Dir am besten liegen und welche Einflüsse Du in Deinem Sport zulassen willst. Es gibt kein gut oder schlecht. Be yourself! Sei so gut wie du kannst. Du musst nicht besser sein als andere. Und wenn Du es bist, gib nicht damit an, sondern zeige Respekt vor den Leistungen anderer. Be fair! Die Menschen in deiner Umgebung werden Dir dankbar sein, wenn Du rücksichtsvoll handelst und die Umwelt und die Gegenstände, die Du nutzt, sorgsam behandelst. Be safe! Schätze dich richtig ein. Gib Acht auf Dich und andere und teste Deine Hindernisse auf Stabilität und Griffigkeit bevor Du sie benutzt.

Deine Stadt als „Turnhalle“ – Umwelt erleben, Verantwortung zeigen.

Parkour und Freerunning bieten scheinbar unendliche Freiheiten.
Du bist nicht an bestimmte Zeiten gebunden. Deine Umwelt bietet dir fast unbegrenzte Bewegungsmöglichkeiten. Du suchst Dir die passenden Spots in Deiner Umgebung selbst aus. Deine „Trainingsstätte“ ist überall da, wo Du geeignete Stellen findest. Nur Deine eigenen körperlichen und psychischen Fähigkeiten setzen die Grenzen für das, was möglich ist. Du entdeckst völlig neue Ecken und erlebst Deine Umwelt aus immer wieder neuen Perspektiven.

Diese Freiheiten fordern im Gegenzug aber auch ein hohes Maß an Verantwortung…
…für Deine Umgebung und die Umwelt (Ökologische Verantwortung). Gebäude und Gegenstände mit Vorsicht benutzen und nicht beschädigen, keinen Müll zurücklassen, Spots so verlassen wie man sie vorgefunden hat.
…für Deine Mitmenschen (Soziale Verantwortung). Auf Passanten achten, Anwohnern mit Respekt begegnen, niemanden stören oder gefährden.
…für Dich selbst und deine Gesundheit (Persönliche Verantwortung). Realistische Selbsteinschätzung, mögliche Gefahren erkennen und ausschließen (rutschige Untergründe, instabile Hindernisse usw.), Überlastungen vermeiden.

Wissen weitergeben. Voneinander lernen.

Voneinander zu lernen bringt Euch selbst und den Parkoursport weiter. Aber auch diejenigen, die ihr Wissen weitergeben, brauchen Möglichkeiten zum Lernen. Das gilt für neue Bewegungen und Tricks, genauso wie für den verantwortungsvollen Umgang mit einer Gruppe, die sichere Nutzung von Geräten oder Spots und Hilfestellungen.

Lernen von Experten.

Der TBV Lemgo hat die beiden Lemgoer Visa Tisathi und Artur Grüner als erfahrene Parkourexperten gewinnen können. Unterstützt werden sie von einem langjährigen Mitstreiter Alexander Safraider, der inzwischen selbst eine Parkourgruppe in einem anderen Verein leitet. Alle haben an zahlreichen Aus- und Fortbildungen teilgenommen, sind also Parkourexperten, von denen man echt was lernen kann.
Wer also in Lemgo einen ersten Eindruck vom Parkoursport bekommen möchte, kann jederzeit unverbindlich beim Training der TBV-Gruppe vorbeischauen.

Parkour geht am besten in lockerer Sportbekleidung.
Rutschfeste Turnschuhe sind von Vorteil.